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Celina

Eigentlich ist Celinas Alltag sehr einfach gestrickt, bestehend aus ihrer Arbeit in einer Apotheke, ein paar Freunden und ihrem Kater Mikesch. Doch dann steht ihre kleine Welt auf einmal Kopf. Auslöser ist ihre neue Arbeitskollegin Lydia, die merkwürdige Geheimnisse zu haben scheint. Wer ist der Mann, von dem sie sich verfolgt fühlt? Was steckt hinter alledem? Ohne zu ahnen, was alles auf sie zukommen wird, steckt Celina ihre Nase in diese seltsame Geschichte und stößt auf viele Ungereimtheiten und Dinge, die nicht mehr mit dem normalen Verstand zu erklären sind. Schließlich sieht sie sich gezwungen, ihre alte Hexenkiste vom Dachboden zu holen, um gegen Kräfte anzukämpfen, die sie selbst nicht für möglich gehalten hätte.

 

Leseprobe (aus Kapitel XXXIV, Geisteraustreibung am Samstagnachmittag):

... Irgendetwas war seltsam, irgendwie anders, ohne dass Celina hätte sagen können, was. Es war ein komisches Gefühl, als sie nun weiterging, das sich mit jedem Schritt noch verstärkte. Sie war noch knapp zwei Meter vom Eingang zum Wohnzimmer entfernt, da rollte plötzlich eine Selterflasche auf den Flur. 
Ganz langsam kullerte sie von rechts kommend gegen die linke Wand des Flurs und blieb dort liegen. Celina bleib wie angewurzelt stehen, dann drehte sie sich halbwegs zu Isabell und Veronica um. Auch die beiden standen stocksteif da. Isabell hatte entsetzt die Hände vor den Mund geschlagen. 
Es war also Celinas Aufgabe, das Was-immer-es-auch-war zu beenden. So atmete sie tief ein, streckte sich etwas, damit sie hoffentlich selbstbewusst genug wirkte, und sagte laut: „Jetzt ist Schluss mit den Spielchen!“ Dann ging sie zwei Schritte vor und hob die Flasche einfach vom Boden auf. ...

 

Leseprobe (aus Kapitel IV, Gedanken über Gedanken):

... Sie war gerade in ihre Jeans geschlüpft, als es schon an der Tür klingelte. Ein Blick auf den Wecker bestätigte, was sie befürchtet hatte. Kathi war glatt 10 Minuten zu früh dran. Schnell streifte sie ihr T-Shirt über und wickelte sich das Handtuch um die feuchten, immer noch ungebürsteten Haare, bevor sie die Tür öffnete.
Es war tatsächlich Kathi mit einer Brötchentüte. 
„Verschlafen?“, fragte sie mit einem Grinsen. 
Celina zog eine Grimasse als Antwort. 
„Okay, ich kümmere mich um den Kaffee und deck den Tisch“, sagte Kathi knapp. 
Celina verschwand im Bad und bürstete erst einmal ihre widerspenstigen Haare.
Der Blick in den Spiegel zeigte ihr eindeutig, dass sie immer noch nicht wirklich wach war. Was war das nur für eine seltsame Nacht gewesen? Sie war tatsächlich doch noch eingeschlafen und sie war sich sicher, dass da wieder so merkwürdige Träume gewesen waren. Allerdings waren nur ein paar Bildfetzen da, an die sie sich erinnerte: Ein Bild von einem Schiff auf hohen Wellen, das er gerade malte, sein Gesicht, ganz ernst, mit Tränen, die ihm über die Wangen liefen, blutige Tränen. ...

 

Einer der Hexensprüche aus "Celina":

Celinas Schutzspruch

 

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