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Die Autorin Christl Friedl hatte bereits seit 17 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater, als er verstarb. Erst nach seinem Tod konnten sich zwei Halbschwestern, nach 57 Jahren, endlich kennenlernen. Der Vater hatte es zeitlebens verstanden, den Kontakt erfolgreich zu unterbinden. Durch Einsicht alter Unterlagen, zu denen sie vorher nie Zugriff hatte, musste die Autorin erfahren, was für ein Mensch ihr Vater wirklich war. Einen genialen Lügner und Betrüger, so nannte ihn der Anwalt, der die Schwestern in der Nachlassangelegenheit vertrat. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse konnten sie dem, zu ihrem Bedauern, nicht widersprechen. Gezwungen durch diese Ereignisse, blickt die Autorin nun auf ihr Leben zurück, erinnert sich an die schmerzlichen, traurigen, aber zum großen Teil auch lustigen Momente ihres Lebens. Der Leser darf sie durch ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen begleiten. Ein Jahr, in dem sich die Schwestern immer besser kennenlernen und zusammen den Kampf um späte Gerechtigkeit aufnehmen.

Ein spannender und ehrlicher Rückblick auf eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, mit der sie Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, Mut machen möchte, niemals aufzugeben. Es gibt immer einen Weg aus dem Dunkel zurück ins Licht ?

Zudem soll Eltern und angehenden Eltern bewußt gemacht werden, dass Kinder, egal wie alt sie sind, beide Elternteile brauchen. Beziehungen können in die Brüche gehen, die Kinder bleiben.

Rezensionen zum Buch

5,0 von 5 Sternen

Es hat mich sehr berührt, den Kummer der Autorin zu spüren, als der Vater die Familie verlassen hat, um ein neues Leben zu beginnen. Die Belastung, dass ihre unselbstständige Mutter nach der Trennung in einem Meer von Tränen versinkt, obwohl sie es war, die dem Vater ein Ultimatum stellte. Eifersucht auf eine Stiefschwester, die sie als Kind nie kennen lernen durfte, spielt auch eine Rolle. Erst nach dem Tod des Vaters ändert sich das und sie erfährt deren Erlebnisse mit dem gemeinsamen Vater. Am Ende gibt es noch einen Kampf ums Erbe. Können die Geschwister den gewinnen? Dass die Autorin bei all dem Kummer trotzdem nicht ganz den Boden unter ihren Füßen verloren hat, ist sicher ihrer liebevollen Oma zu verdanken und hat sie wohl vor schlimmeren bewahrt. Gut, dass sie auch einen passenden Deckel für ihr Leben gefunden hat, der ihr in schwierigen Situationen, immer eine große Stütze war. Eine tolle Geschichte, spannend zu lesen. Für mich 5 Sterne wert.

 

Ich liebe Biografien. Nicht die von Prominenten, sondern die von ganz normalen Menschen. Solchen wie "Du und Ich". Wir alle haben unsere Päckchen zu tragen. So auch Christl Friedl. Die Frage ist, wie gehen wir damit um. Wirft es uns zu Boden und wir stehen nie wieder auf? Oder gelingt es uns, wie der Autorin, die Tränen zu trocknen und die Augen nach vorwärts zu richten? Für ihre Leser ist wichtig: wie hat sie das geschafft? Sie zeigt uns, dass das Leben nicht nur aus Enttäuschungen besteht. Wie die Liebe ihrer Großmutter,Tante, Onkel und später ihrem Mann sie nicht an den Verletzungen durch ihren Vater endgültig verzweifeln lassen. Sie trifft sogar eine Halbschwester, die man Jahrzehnte vor ihr geheimhielt, mit der sie sich gut versteht. Die beiden sehen sich in eine Erbstreitigkeit mit einer "bösen Stiefmutter" verwickelt, was sie gemeinsam durchstehen. Die Autorin beweist, dass man trotz aller Widrigkeiten dem Leben auch viele schöne Seite abgewinnen kann, wenn man sich nicht im "schwarzen Loch" versinken lässt. Und aufmerksam genug ist, das Glück zu erkennen, wenn es an die Tür klopft. Sie lässt uns auch ihre Tierliebe spüren, die sie in einem leidenschaftlichen Appell an uns heranträgt. Hund Bella dürfte mit seinem Frauchen sehr zufrieden sein. Fazit: lesen Sie es selbst. Lachen, weinen, leben und lieben sie mit Christl Friedl und erfreuen Sie sich an ihrem authentischen Schreibstil.
 
Eine Biographie mag ich nicht bewerten , noch bewerten . Es ist eine Bilanz eines Lebens. Die Autorin erzählt die Aufarbeitung ihrer Beziehung zu ihrem verstorbenen Vater und die Veränderungen die sich dadurch ergeben. Die Sichtweise des Alters und ihre Spuren.
Eine positive Erkenntnis erfährt sie dadurch. ...das sie die Vergangenheit auf arbeiten konnte.
 
Meine Vorrednerin Beate....sagt, dass sie diese Biografie nicht bewerten möchte und gibt 3 Sterne. Es ist schon richtig so, Biografien, Lebenserfahrungen sind schwer zu bewerten. Dennoch vergebe ich 5 Sterne für den Schreibstil, der bei mir Emotionen ausgelöst hat. Auch für den Mut überhaupt darüber zu berichten sind diese 5 Sterne von mir gerechtfertigt. Ein Buch, das zeigt, dass man nie aufgeben sollte.
Für mich sind solche Bücher, die das Leben und nicht die Autorin schreibt, eine Bereicherung. Weiter so!
 
Nach zwei Tagen war ich mit diesem Buch fertig und ehrlich gesagt glaube ich, dass ich noch nie ein Buch in so kurzer Zeit gelesen habe. Ich fand es sehr spannend die Autorin, ihre Geschichte und ihre Familie immer besser kennenzulernen. Was mich schon auf den ersten Seiten berührt hat: die Liebe zur Oma und die Trauer über ihren Tod. Ganz offen gesprochen habe ich gemerkt, dass die ein oder anderen Sätze mit meiner optimistischen Art zusammenprallen. Die durchlebte Trauer, Freunde sowie - in manchen Kapital vor allem - (verständliche) Wut der Autorin konnte ich aber jederzeit fühlen und ich denke, das war das Ziel.
Lieben Dank für diese unterhaltsamen Stunden, ein wundervolles Weihnachtsgedicht und die Motivation, meine eigenen Buchideen anzugehen.
 
5,0 von 5 Sternen
Liebe Christl Friedl, hab in den letzten Tagen nun endlich dein buch gelesen! Ich, die eigentlich ausschließlich Thriller liest, bin ganz begeistert von deinem erzählstil und auch überrascht, wie oft du mich u.a. Durch zitate von isy oder werner zum schmunzeln gebracht hast. Hab mich auch oft an viele deiner gedanken und gefühle erinnert. Es war auch für mich eine reise in die vergangenheit. Deine Erfahrungen mit deinem vater tun mir sehr leid, aber verwandtschaft kann man sich halt leider nicht aussuchen. Wünsche dir weiterhin viel erfolg und begeisterte leser deiner bücher! Viele liebe grüsse - susi
 
Schon beim Lesen der ersten Seiten wird meine Neugier geweckt um zu
erfahren, wie der Vater denn war. Beim Weiterlesen kann ich das Buch
nicht mehr aus der Hand legen. Die Sprüche der Oma sind mir als Münchnerin
unglaublich vertraut.
Das Verhältnis zum Vater und wie es weiter ging, das berichtet die Schriftstellerin
äußerst fesselnd im Laufe ihres Buches....
 
Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Man kann richtig miterleben und mitfühlen was die Autorin erlebt.Ich war in zwei Tagen durch damit weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Sehr lesenswert. Auch eine schöne Geschenkidee.
 
 
5,0 von 5 Sternen
 
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