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Dave und die Kobolde

Der 15-jährige Dave lebt zusammen mit seiner Ma in einem Zwei-Personen-Haushalt – zumindest dachte er dies ... 
Eines Tages taucht plötzlich ein Kobold auf. Dieser kleine Kerl stellt unverschämterweise auch gleich ein paar Ansprüche und weiß dabei sehr genau, wie er seinen Wünschen Nachdruck verleihen kann. Dann ist der Kobold namens Twinkle ebenso schnell wieder verschwunden, wie er erschienen ist. Doch wenn Dave geglaubt hat, nun hätte er wieder seine Ruhe, hat er sich gründlich getäuscht. Schon bald taucht Twinkle zusammen mit seinen Freunden auf und bald schon mit einer ganzen Schar. Nur mühsam erfährt Dave dabei, dass es Gründe für diese Besuche gibt, die eher unerfreulich sind. Offenbar gibt es Probleme in der Welt der Kobolde, aber bevor Dave dazu näheres erfahren kann, werden ihm Twinkle & Co. buchstäblich aus den Händen gerissen. Da bricht Dave zu einem waghalsigen Abenteuer in Twinkles Welt auf, um seine nervigen kleinen Besucher zu retten ...

 

Leseprobe aus dem ersten Kapitel "Twinkle":

Wie ich da also einen Teller nach dem anderen trockenrieb, hörte ich auf einmal ein hässliches Klirren hinter mir. Das war eindeutig einer von den fertigen Tellern! Und tatsächlich! Als ich mich umdrehte, sah ich als erstes die Scherben auf dem Boden. Noch dazu einer von den guten mit dem Zwiebelmuster! Ma würde mich lynchen! Dann jedoch dämmerte mir, dass ich die doch so hingestellt hatte, dass das normal gar nicht passieren konnte. Mein Blick wanderte hoch zum Tisch mit dem schon sauberen Geschirr. Und da war er! Frech grinsend, überhaupt nicht im geringsten verlegen und einen Teller auf der Kante rollend stand dort ein Kobold, ungefähr so, wie man sich die in Geschichten vorstellt: klein – gerade mal so groß wie der Teller neben ihm - , knubbelig, mit extrem hochstehenden schwarzen Haaren und quietschbunten Klamotten in ziemlich ätzender Zusammenstellung.

„Ich will rote Haare!“, sagte er knapp.

„Du willst was?“, fragte ich vollkommen geplättet.

„Rote Haare! So wie die von der Frau, die hier wohnt!“

Die Beschreibung war eindeutig: meine Ma. Und mit dem Rot meinte er logischerweise ihr Haarfärbemittel. Trotzdem ging mir das jetzt ein bisschen zu schnell.

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